reneontour
Ein paar Tage Paradies...

Die letzten beiden Wochen waren hier Ferien…juhuu, endlich mal ein bisschen Erholung vom stressigen Uni-Alltag :-)

Natürlich habe ich nicht die ganze Zeit auf dem Campus verbracht, von Karfreitag an ging es für eine knappe Woche ab nach Fraser Island, eine wunderschöne kleine Insel an der Westküste Australiens.

Das ist echt eine wunderbare Insel, endlos lange Sandstrände

,

kleine Seen mit glasklarem Wasser, purer Regenwald und teilweise durchaus interessante kleine Outback-Gebiete.


Gehen wir mal die Woche so der Reihe nach durch. Los ging es am Freitag, leider etwas zu spät, weil hier absolut NIX gefahren ist im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel, dass hieß wir mussten hier in Springfield erstmal warten, bis uns unser „Taxi“ aus Brisbane abgeholt hat, was natürlich echt ungünstig war, denn es ist die absolut entgegengesetzte Richtung. Aber ok, am Nachmittag ging es dann los, erstmal nach Noosa und dort an den Strand für die erste Nacht. Hier kam dann auch direkt die Rechnung für unser spätes Aufbrechen. Wir kamen genau zur High Tide (Flut) am Strand an und um zu unserem Schlafplatz zu kommen mussten wir noch einige Kilometer die „Straße“ am Strand nutzen. Ein Nervenkitzel dem man echt nicht nochmal braucht. Das Wasser war schon so hoch, dass teileweise kein normaler Strand mehr da war, sondern nur flaches Wasser und die Wellen kamen immer wieder an. Wenn so eine Welle einmal das Auto erfasst hätte, hätte es durchaus passieren können, dass diese den Wagen mit ins Wasser zieht, wäre nich so lustig gewesen. Erschwerend kam hinzu, dass ab und zu ein paar kleine Felsen aus dem Sand ragten, die dann auf passiert werden mussten,

2 mal wäre der Wagen dabei auch fast umgekippt, was auch nich spaßig gewesen wäre. Man hat auch mal kleine Wracks gesehen die da anscheind nich so viel Glück hatten.

Aber am Ende lief alles gut und wir sind dann sicher am Schlafplatz angekommen. Dann hieß es erstmal Zelt aufbauen und dann ab ans Abendessen machen.

Schön unter freiem Himmel, direkt am Meer, echt unbeschreiblich

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Fraser Island.

Wie schon erwähnt eine echt traumhafte Insel. Es ist auch echt genial mit so einem Jeep einfach am Strand lang zu fahren oder auch mal durchs Inland über „Wege“ und „Straßen“ die jede Achterbahn wie ein Kinderkarussell aussehen lassen.

Die Stärnde werden da durchaus auch noch für andere Verkehrsmittel genutzt, wie man sehen kann

Nach einiger Zeit haben wir dann unseren Zeltplatz für den Abend gefunden. Ein bissl Unterhaltung hatten wir da auch, denn die Village People sind da rumgelaufen, zumindest in abgespeckter Form, es waren nur vier. Mitten in der Nacht sind wir dann auch noch auf die Idee gekommen doch noch mal schnell baden zu gehen, also einer meiner Mitfahrer (Torsten) und ich, denn direkt neben dem Zeltplatz war ein kleiner See, also hieß zum See laufen und eine Runde nacktbaden, das Wasser war auch noch echt warm. Leider hat es dann angefangen zu Regnen als wir schlafen gehen wollten, an sich ja nicht unbedingt was schlechtes, leider war ich zu dem Zeitpunkt gerade auf dem WC und saß dann da für 20 min fest, denn halbwegs trocken ins Zelt zu kommen war nich möglich.

Aber wenigstens saß ich nich alleine fest, ein Französin und ein Schweizer waren auch noch mit dabei, naja, so kann man auch Kontakte knüpfen.


Der nächste Tag stand dann im Zeichen des richtigen erholens und entspannen:-) Es ging an den Lake McKenzie, ein traumhafter See. Glasklares Wasser, schöner weicher Sand, traumhaft.

Wir hatten echt ne Menge Spaß da und das Wetter hat selbstverständlich auch sehr gut mitgespielt.

Nach einiger Zeit am See ging es dann weiter zu unserem nächsten Schlafplatz, wieder schön an Meer. Dann hieß es erstmal Campingstuhl raus, ein kühles Bier und ab auf die Sanddüne am Meer das Bierchen genießen unter Sternenhimmel und dem wohlklingenden rauschen des Meeres, ein unbeschreiblich geiles Gefühl.

In der Nacht hatten wir auch Besuch von ein paar Dingos, also gesehen haben wir keine, aber am nächsten Morgen waren ein paar frische Spuren direkt neben unserem Zelt.

Der nächste Tag war dann nich so prickelnd, es hat mehr geregnet als alles andere. Im Regen dann irgendwann ein Zelt aufbauen ist echt nich gerade cool, vor allem weil es schwer wird, dass alles trocken hinzubekommen im Zelt. Wenigsten hatten wir eine schöne große Plane dabei und ein paar Bäume auf unserem Campingplatz, sodass wenigstens ein trockener Sitzbereich kein großes Problem war. Gegen Abend wurde dann das Wetter auch wieder besser und so konnten wir dann den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Der letzte volle Tag auf der Insel war dann wieder deutlich besser vom Wetter her, ok, schlechter als der Tag vorher konnte es auch gar nich sein. An dem Tag bin ich dann auch mal ein bisschen mit dem 4wd rumgefahren, macht echt Spaß so am Strand oder ein bisschen durch das Gelände zu fahren

Wir sind dann auch mal an die Westküste von Fraser Island gefahren. Der Weg dahin führt durch Regenwald, echt Wahnsinn. Absolut dicht, riesengroße Bäume, Lianen wie aus nem guten Tarzan-Film, man muss sowas einfach gesehen haben.

Die Westküste ist auch echt wunderbar, wie ein Paradies. Tiefblaues Meer, schöner leichter Wellengang, weiße Sandstrände…

wie gesagt, das Paradies. Nach dem kurzen Ausflug ins Paradies ging es dann zu unseren letzten Schlafplatz. An sich ein schöner Platz, wieder an einem See, der ganze Platz war auch leer, wir hatten ihn quasi für uns alleine,  nur wir und…tausende von Mücken…da hat so gut wie nix geholfen, eine ganze Flasche Mückenspray und Mückenkerzen und so weiter, damit haben wir es fast hinbekommen kaum gestochen zu werden.

Am nächsten Morgen ging es dann erstmal SOFORT los, einen netten Platz zum Frühstück finden, denn dort war es unmöglich. Wahrscheinlich hätten dich die Mücken beim Abbeißen vom Brot noch in die Zunge gestochen oder so. Nach einigem bissl fahren haben wir dann auch endlich mal einen Dingo gesehen.

Dafür, dass man im Vorfeld sooo davor gewarnt wurde sieht man die echt wenig da und die sind auch echt zutraulich, der eine Dingo wäre fast in unser Auto gelaufen, wenn wir eine Tür aufgemacht hätten, naja, die sind Menschen wahrscheinlich echt gewohnt.

So, am Mittwoch ging es dann auch wieder nach Hause. Die Fähre runter von der Insel hatten wir dann komplett für uns alleine, auch nicht schlecht

Zum einen waren die Tage echt genial, so mit Camping und so, aber nach so vielen Nächten im Zelt, schlafen auf nem harten Sand- oder Waldboden freut man sich schon echt mal wieder auf ein richtiges Bett und auch so eine warme Dusche kommt einem richtig wunderbar nach so langer Zeit vor.

Aber wenn man einfach mal seine Ruhe für ein paar Tage will ist es dort echt schön, denn richtige Städte gibt es da auch nich, die sehen nämlich da so aus

Die Tage waren auf jeden Fall echt lustig und wir waren auch ne echt coole Truppe, jederzeit wieder :-)

So, das wars dann erstmal wieder,

bis demnächst

20.4.09 07:55
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tina (22.4.09 19:49)
Mensch, da siehst du im Gesicht und auf den Armen schon so durchgebräunt aus und dann bist du auf der Brust so hell *lach*

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